Judith Albaum

Seit 2008 bin ich nun als Freie Theologin unterwegs

und freue mich , auch bei eurer Freien Trauung, ein Stück Himmel auf die Erde zu holen.

Ihr sagt Ja zueinander und seid dankbar für die Menschen, die euren Weg begleiten.

Aus diesem Grund wünscht ihr euch eure ganz persönliche Hochzeitszeremonie, wo all das Platz hat, was euch bewegt, eure Träume, Wünsche und Hoffnungen und euer Dank.

Gemeinsam überlegen wir uns dann, wie das aussehen kann: eure Zeremonie, einmalig, nur für euch.

Vielleicht fragt ihr euch, wie ich auf die Idee gekommen bin, Paare auf diesem Weg zu begleiten.

Das war so:

Von 1997 bis 2008 habe ich als evangelische Pastorin

in verschiedenen Gemeinden zwischen Köln und dem Niederrhein gearbeitet und vom offenen Himmel erzählt.

Eines Tages hat mich ein junges Brautpaar aus meiner Gemeinde dazu animiert, eine Trauung auf der Wiese eines benachbarten Landgasthofes zu gestalten.

Diese Erfahrung ließ mich dann ahnen, welch unbegrenzte Möglichkeiten es gibt, eurem persönlichen Jawort den entsprechenden Rahmen zu geben.

Und seitdem bin ich an vielen schönen Orten unterwegs, habe viele einmalige Paare kennengelernt und jede Menge

unvergessliche Augenblicke miterleben dürfen.

Und jedes Mal fahre ich glücklich und erfüllt von meiner Arbeit und den Menschen, die mir wieder begegnet sind, nach Hause und freue mich auf die nächste Trauung.

Judith Albaum, Freie Theologin, Jahrgang 1969, verheiratet, eine Tochter

 

Telefon 0177 7853631

albaum@worte-zum-leben.de


Die Geschichte von Ulrike und Matthias möchte ich euch heute gern erzählen:

Die beiden haben mich in meinem Krefelder Büro besucht

und wir haben uns gleich ins Herz geschlossen.

Beim ersten Treffen haben sie mir erzählt, wie der Rahmen ihrer Feier aussehen soll: eine Location in Renesse, direkt am Strand, die beiden reisen gern und lieben das Meer.

Die Trauung sollte dort in einem Seepavillon stattfinden und die Feier nur mit der Familie und den Trauzeugen als engsten Freunden. Denn beiden ist es wichtig, mal in Ruhe Zeit mit der Familie zu haben. Schließlich vereinen sich mit ihrer Hochzeit zwei Familien. Dass damit etwas Neues anfängt, ist den beiden ganz wichtig.

Das brachte mich dann, nachdem ich die Geschichte der beiden gehört hatte, auf den Gedanken, dass die beiden Ihre Urkunde, die ich zur Erinnerung an die Trauung gestalte, mit einem eigenen Siegel besiegeln in ihrer Trauzeremonie-

so haben Ulrike und Matthias dann ein Siegel entwerfen lassen, das ihre Liebe zum Meer und ihre Liebe zueinander symbolisiert und das Neue, das nun beginnt.

Und dann haben wir uns an einem herrlichen Sommertag alle in Renesse eingefunden und als es dann soweit war, ist erst einmal der Bräutigam mit Musikbegleitung durch die Reihen der Gäste gelaufen an seinen Platz, wo er auf seine Braut gewartet hat.

Die wurde angekündigt von einer lebendigen Truppe kleiner Kinder mit einem Schild: Gleich kommt die Braut!

Und die Gäste haben schon einmal die erste Runde Taschentücher gezückt.

Dann war es soweit: die Braut in Begleitung ihres Vaters.

Matthias hat Ulrike, die von ihrem Vater geführt wurde, da liebevoll in Empfang genommen und ihr ein Medaillon geschenkt mit einem Foto ihrer verstorbenen Mutter als Zeichen, dass sie auch bei ihnen ist. Er hat Ulrikes Herz in dem Moment noch einmal sichtlich berührt.

Und nachdem ich die Geschichte der beiden noch einmal erzählt hatte und ihnen meine persönlichen Gedanken mit auf den Weg gegeben habe, habe ich die Frage aller Fragen gestellt

Traufrage

Wie habt ihr euch nach einander gesehnt

habt geträumt, einen Augenblick einander nahe zu sein

Der Augenblick hat euch schon glücklich gemacht

Doch er ist euch nicht genug.

Selbst eine Stunde ist nicht mehr genug,

ein Tag ist nicht mehr genug.

Ein Leben lang soll es schon sein.

Darum sagt ihr heute ja.

Matthias so frage ich dich:

Nimmst du Ulrike an als deine Frau?

Versprichst du ihr die Treue in guten und bösen Tagen,

in Gesundheit und Krankheit, Solange ihr lebt.

Willst du sie lieben, achten und ehren alle Tage deines Lebens.

So antworte: Ja, ich will.

Ulrike so frage ich dich:

Nimmst du Matthias an als deinen Mann?

Versprichst du ihm die Treue in guten und bösen Tagen,

in Gesundheit und Krankheit, Solange ihr lebt.

Willst du ihn lieben, achten und ehren alle Tage deines Lebens.

So antworte: Ja, ich will.

 

Als Zeichen ihrer unendlichen Liebe haben die beiden ihre Ringe getauscht und mit dem Kuss ihre Liebe besiegelt.

Wunderschöne Livemusik hat die Trauzeremonie noch emotionaler werden lassen, Lieder wie can you feel the love tonight, you raise me up oder if i ain´t got you haben immer wieder den Emotionen Raum gegeben und schließlich haben Ulrike und Matthias mit ihrer Liebe gemeinsam gegen den Wind gekämpft und ihr Versprechen besiegelt...

Am Ende hat die Sängerin dann das Brautpaar mit deren absolutem Lieblingshit überrascht : Happy...

zog dann das Brautpaar auf die Terrasse, um mit den Gästen gemeinsam ihre Liebe zu feiern.